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TIPPS - Schnittschutzhosen, worauf kommt es wirklich an?

 

9 Tipps zur Auswahl und Nutzung der perfekten Schnittschutzhose

Wir hoffen, Du konntest Dich nach unserem Blog-Artikel „Welche Säge ist die Beste“ für eine passende Säge entscheiden? Dann wäre der erste Schritt für die Forstarbeit also getan. Fehlt nun noch der wichtigste Punkt,  nämlich die passende Schnittschutzbekleidung! Ohne die darfst und solltest Du nicht loslegen. Aus diesem Grund möchten wir Dir  unsere wichtigsten Tipps zur Auswahl und Nutzung deiner perfekten Schnittschutzhose geben:


Warum überhaupt Schnittschutz?

Doch warum braucht man überhaupt eine Schnittschutzhose? Und was muss eine gute Schnittschutzhose eigentlich können?

Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass die passende Bekleidung Menschenleben retten kann. Die meisten Unfälle, beim Arbeiten mit Motor- oder Kettensägen, passieren nicht direkt beim Sägen. Vielmehr passiert es, wenn Du Deine Hand vom Gas löst und denkst, die Motorsäge schaltet so automatisch aus. Das ist nämlich nicht der Fall, denn die Kette läuft noch einen kurzen Moment nach. Man spricht hier auch von einer „nachlaufenden Kette“. Der Kopf ist unkonzentriert, die nachlaufende Kette trifft das Bein. Nur ein kurzer Moment, nur einmal nicht aufgepasst, und schon ist es passiert. Mit der richtigen Schnittschutzhose kannst Du Dein Bein und im schlimmsten Fall Dein Leben retten. Der Kauf einer Schnittschutzhose ist also wirklich eine Investition für Deine eigene Gesundheit. Doch vor dem Kauf sollten ein paar Dinge, bezüglich der Wahl und Nutzung der passenden Schnittschutzhose, abgewogen werden.


Stelle dir vorerst die Fragen

• Wo möchte ich meine Schnittschutzhose einsetzen?
• Welchen Anforderungen muss meine Hose gerecht werden?
• Möchte ich die Hose privat oder gewerblich nutzen?
• Welche Leistung hat meine Motor- oder Kettensäge?
• Welche Schnittschutzklasse benötige ich mindestens?
• Wie viele Erfahrungen kann ich beim Umgang mit der Säge vorweisen?

Doch wie beantwortest Du jetzt am besten all diese Fragen? Wir geben Dir hier 8 Tipps, damit Du wirklich die beste Schnittschutzhose für Dich wählst und wie Du diese dann richtig nutzt.


Unsere 9 Tipps im Überblick

Tipp 1: Das KWF-Prüfzeichen

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik, kurz KWF, prüft die Schnittschutzhosen auf deren Einsatzfähigkeit. Dabei werden 2 Gütesiegel unterschieden:

    KWF_Profi_ab_01012010    KWF_Standard

 

Die Schnittschutzhose mit dem Gütesiegel Profi und die mit dem Gütesiegel Standard unterscheiden sich in den Bereichen verarbeitete Materialien, Tragekomfort, Leistungsgewichte oder Bedienkomfort sowie im Umfang und der Länge des KWF-Prüftests. Das KWF-Prüfsiegel auf den Schnittschutzhosen hat eine Gültigkeit von 5 Jahren und entspricht den Standards der Arbeitssicherheit, Ergonomie, Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit sowie dem Stand der Technik. Ist eine Schnittschutzhose also mit einem KWF-Prüfsiegel ausgestattet, kannst Du davon ausgehen, dass sie höchsten Ansprüchen gerecht wird. Zwingend notwendig ist ein KWF-Prüfsiegel jedoch nicht.


Tipp 2: Hochwertig statt billig

Natürlich spielt für viele auch der Preis der Schnittschutzhose eine Rolle.
Die Höhe des Preises orientiert sich immer anhand verschiedener Faktoren:

• Verarbeitung
• Obermaterial & Stoff    
• Anzahl der Lagen des Schnittschutzes
• Tragekomfort
• Qualität
• Schnittschutzklasse

Man kann sich daran orientieren, dass es eine einfache, aber dennoch qualitative Schnittschutzhose für kleine Arbeiten ab ca. 70€ zu kaufen gibt. In unserem Sortiment findest Du hierzu die Forst-Extrem Beginner Schnittschutzhose. Natürlich spielt der Preis eine wichtige Rolle, dennoch solltest Du Dir immer vor Augen halten, für was Du da eigentlich eine Investition tätigst. Nämlich für eine Hose, die im schlimmsten Fall Dein ganzes Bein oder sogar Dein Leben retten kann. Gesundheit ist das Wichtigste im Leben, denn das kann man sich für kein Geld der Welt kaufen, daher ist es sinnvoll, erst auf die Qualität und dann auf den Preis zu achten. Für den privaten und seltenen Gebrauch einer Schnittschutzhose, ist unsere Beginner Schnittschutzhose jedoch eine sehr gute Wahl.


Tipp 3: Die richtige Schnittschutzklasse wählen

Neben dem KWF-Prüfsiegel, das die Norm DIN EN 381erfüllt, ist die Wahl der richtigen SchnittschutzklasSchnittschutzzeichen-Klasse-2se ebenfalls enorm wichtig. Doch wie wählst Du das am besten aus? Eigentlich ist das ganz einfach. Zu aller erst solltest Du Dir überlegen, für welchen Einsatzbereich Du Deine Schnittschutzhose verwenden möchtest. Hier kannst Du nach dem gelegentlichen Einsatz, zum Beispiel Brennholz herstellen, und nach dem ganzjährigen gewerblichen Einsatz, beispielsweise Forstarbeiter, unterscheiden. Bist Du Dir darüber klar, kannst Du den Typ und die Klasse Deiner Schnittschutzhose wählen:


Typ A:
Der Schnittschutz befindet sich hier im vorderen Bereich der Beine, was für die meisten Arbeiten, auch im gewerblichen Bereich, ausreichend ist.

Typ C:
Der Schnittschutz befindet sich hier im vorderen und im hinteren Bereich der Beine. Diese Variante wird nur selten und für bestimmte Tätigkeiten verwendet.

Die Schnittschutzklassen entsprechen der maximalen Kettengeschwindigkeit, bis zu der die Schutzwirkung nach EN Norm 381 gegeben ist:

Schnittschutzklasse 1:
Kettengeschwindigkeit max. 20 m pro Sekunde (Standard)

Schnittschutzklasse 2:
Kettengeschwindigkeit max. 24 m pro Sekunde

Schnittschutzklasse 3:
Kettengeschwindigkeit max. 28 m pro Sekunde


Tipp 4: Material und Aufbau der perfekten Schnittschutzhose

Eine Schnittschutzhose besteht in den meisten Fällen aus einem Gemisch aus 35% Baumwolle und 65% Polyester. Diese Kombination entspricht der Norm EN 381. Oft findet man auf Schnittschutzhosen zusätzlich eine wasserabweisende Schicht über dem eigentlichen Oberstoff. Eine Schnittschutzhose besteht im Wesentlichen aus dem Oberstoff und dem darunter liegenden schützenden Raschelstoff / Schnittschutz. Der schützende Raschelstoff besteht bei den meisten Schnittschutzhosen aus unzähligen und miteinander verwebten Dyneema Fasern. Grund ist, dass Dyneema als stärkste Faser der Welt gilt. Deshalb haben auch wir uns für Schnittschutzhosen, wie beispielsweise der Pfanner Gladiator Extrem Schnittschutzhose, entschieden, die Dir, mit der stärksten Faser der Welt, den besten Schnittschutz bietet.

Damit der Oberstoff und somit auch der darunter liegende Schnittschutz durch kaputte Seile, Dornen oder andere spitzen Gegenständen nicht direkt verletzt wird, ist es wichtig, eine Schnittschutzhose mit reißfestem und qualitativ hochwertigem Oberstoff zu verwenden. Hier haben wir beispielsweise die PSS X-treme Vectran Schnittschutzhose im Sortiment. Zusätzlich möchten wir Dir in folgendem Video zeigen, wie reißfest die Oberstoffe unserer Pfanner Schnittschutzhosen sind.

 

Neben dem Material ist die Anzahl der Schnittschutz-Lagen, für eine gute Schnittschutzhose, essentiell notwendig. Eine Schnittschutzhose muss mindestens eine Anzahl von 4 Schichten vorweisen können. Eine Hose mit 5 Schichten reicht jedoch beispielsweise nicht aus, um den Ansprüchen einer Schnittschutzhose der Schnittschutzklasse 2 zu entsprechen.


Tipp 5: Gewicht der Hose

Achte beim Kauf einer Schnittschutzhose wirklich auch auf das Gewicht. Schließlich musst du sowieso schon körperlich arbeiten. Eine schwere Hose und körperliche Arbeit strengt an und macht auf Dauer gesehen auch müde. Und was ist hier das Problem? Genau! Ist man müde, ist man auch unkonzentriert und die Gefahr eines Unfalls steigt erheblich! Natürlich ist das Gewicht einer Schnittschutzhose nicht mit dem einer normalen Hose vergleichbar, denn der qualitativ hochwertige Schnittschutz hat mit seinen mehreren Lagen schließlich sein Gewicht. Dennoch gibt es Hosen, die trotzdem ein angenehmes und leichtes Tragegefühl vermitteln können. Unsere Partnerunternehmen Pfanner und PSS haben in diesem Bereich mit der Pfanner Ventilation Schnittschutzhose oder der PSS X-treme Air Schnittschutzhose tolle leichte Schnittschutzhosen entwickelt, die hohe Qualität und besten Tragekomfort bieten.


Tipp 6: Sitz der Hose

Die Schnittschutzhose sollte gut am Körper anliegen, einen guten Sitz haben und Bewegungsfreiheit garantieren. Sitzt die Schnittschutzhose zu locker am Körper, würde bei einem Unfall ein sogenannter „Hosenwickler“ entstehen. Das bedeutet, dass die Kette den zu locker sitzenden Schnittschutz zur Seite zieht und so viel tiefer in die Fasern vordringen kann. Die Säge würde viel später stoppen, als dass sie es bei einer gut sitzenden Hose tun würde. Daher lieber die kleinere Hose, anstatt die viel zu weite Hose wählen!


Tipp 7: Reinigen der Hose

Eine Schnittschutzhose MUSS zwingend gewaschen werden. Früher, als die Schnittschutzhosen überwiegend noch aus Baumwolle bestanden, sollten die Hosen nicht all zu häufig gewaschen werden. Jetzt ist das anders. Der körnige und sandige Dreck kann die Kunststofffasern der Schnittschutzhose und somit auch den Schnittschutz beschädigen. Deshalb ist es wichtig, dass deine Schnittschutzhose immer von jeglichem Dreck befreit wird. Am Besten wäscht Du Deine Schnittschutzhose bei 30o Schon-Waschgang. Wichtig ist, dass Du jedoch den Schleudergang ausschaltest. Jetzt fragst Du Dich bestimmt, wie eine verdreckte Hose bei 30o sauber werden soll? Mit dem Pfanner Waschkraftverstärker ist das kein Problem! Einfach vor dem Waschgang auftragen und die Hose wirkt wie neu!

Eine Schnittschutzhose sollte jedoch keinesfalls in den Trockner gelegt werden, außer es ist auf dem Etikett des Herstellers erlaubt. Grund ist, dass die Schnittschutzfasern sich dadurch verknoten können und so nicht mehr den vollen Schnittschutz garantieren. Lieber die Schnittschutzhose nach dem Waschen/Handwaschen in Form ziehen und dann Lufttrocknen lassen.


Tipp 8: Reparieren der Hose

Eine Schnittschutzhose kann nur dann repariert werden, wenn lediglich das Obermaterial beschädigt wurde. Oberflächliche Schäden können ganz einfach geflickt werden, jedoch musst Du Dich wirklich vergewissern, dass der Schnittschutz keinen Schaden erhalten hat. Der geflickte Bereich sollte danach mit wasserdichtem Klebeband abgeklebt werden, damit der Schnittschutz an dieser Stelle noch einmal mehr geschützt ist.

Nicht reparierbar ist die Schnittschutzhose, wenn die Struktur der eigentlichen Schnittschutzeinlage beschädigt wurde. Haben sich die Fasern einer Schnittschutzhose einmal gelöst, bietet die Hose keinerlei Schutz mehr!

 

Tipp 9: Die Verwendungsdauer und Pflege deiner Schnittschutzhose

Wie schon in Tipp 1 angesprochen, weist eine Schnittschutzhose bei der Benutzung im Nichtprofibetrieb eine maximale Verwendungsdauer von 5 Jahren auf, im intensiven Arbeitsbetrieb sollte die Schnittschutzhose hingegen nicht länger als 1 bis 1,5 Jahre verwendet werden. Diese Zeiten entsprechen jeweils etwa 25 Wäschen, die über diesen Zeitraum verteilt vorgenommen werden sollten. Doch entsteht für Dich ein Nachteil, wenn Du eine Schnittschutzhose kaufst, deren Produktionszeitpunkt aber schon länger zurückliegt? Nein! Entscheidend ist in erster Linie das Kaufdatum, da potentiell nur eine Lagerung, bei der die Schnittschutzhose UV-Strahlen ausgesetzt ist, schädlich ist. Solange die Schnittschutzhose nicht auf irgendeine Weise beschädigt wird oder die Schnittschutzeinlage verändert ist – in diesem Fall solltest Du Deine Hose austauschen – kannst Du Dich bei der Verwendungsdauer an die oben angegebenen Zeiträume halten. Vor dem ersten Tragen solltest Du Deine Hose außerdem waschen (siehe Tipp 7), sodass eventuelle Produktionsrückstände ausgespült und der Schutz leicht erhöht werden kann. Bei älteren Hosen oder Hosen, die lange gelegen haben, können zudem Falten aufgelockert werden. Beherzigst Du die genannten Hinweise, steht einer langen Verwendungsdauer Deiner Schnittschutzhose nun nichts mehr im Weg!

 

 

Wie funktioniert der Schnittschutz?

Wir hoffen, Du hast jetzt einen besseren Überblick, was Du bei der Wahl und Nutzung Deiner Schnittschutzhose beachten musst. Doch wie funktioniert denn dieser Schnittschutz überhaupt? Hierzu erstmal ein kleines Video von Pfanner.

 

Wie wir bereits wissen, wird der Schnittschutz, oder auch schützender Raschelstoff, von einem Oberstoff geschützt. Der Oberstoff besteht in der Regel aus einer Schicht und ermöglicht eine gute und schnelle Handreinigung.
Der Schnittschutz besteht aus reißfesten Fasern, die in mehreren Schichten auftreten und in ihrer Struktur gegenläufig miteinander verwebt werden. Diese Fasern sind meist sehr lange. Trifft eine Säge auf die Schnittschutzhose löst sich die Faserstruktur im Schnittschutz auf und einzelne Fasern wickeln sich um das Kettenrad. Die langen Fäden wickeln sich so schnell um das Kettenrad, sodass die Rotation der Säge stoppt. Die Säge stoppt, noch bevor sie bis zum Bein vordringen kann. Zusammenfassend wickeln sich die Fasern, die meist aus Dyneema bestehen, um die Kette und werden in das Kettenrad gezogen.

 

Eine Schnittschutzhose ist also wirklich wichtig. Es kann so schnell etwas passieren. Hast Du Dich selbst erwischt, dass Du bis heute noch keine Schnittschutzhose hast aber regelmäßig Holz machst? Wir sind gespannt, welche Meinung Du zum Tragen einer Schnittschutzhose hast. Bist Du eher jemand der sagt „Für meine kleinen Arbeiten reicht eine Jeans!“ oder bist Du jemand, der auch bei der kleinsten Tätigkeit in seine Schnittschutzhose schlüpft?

Wir sind gespannt!

 

Deine Anna-Maria

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  • Kann ich nur zustimmen

    Ohne Schnittschutzkleidung geht für mich garnicht, hab ein ungutes Gefühl u fühle mich nicht wohl . Seit ich die Pfanner Kleidung habe ist es eh kein Thema mehr, die ist leicht, passt hervorragend und egal welche Temperaturen herrschen optimal, vorausgesetzt es wird dir richtige Unterbekleidung getragen.

  • Damit macht Arbeiten Spaß

    Mit der Pfanner Bekleidung macht Arbeiten Spaß!
    Schnittschutzbekleidung ist auch für mich ein absolutes MUSS!
    Habe früher so ungern Schnittschutz getragen (so schwere Kleidung) doch mit den extrem leichten Pfanner Produkten ist es einfach wie ein anderes Tragegefühl!
    Einfach nur TOP Qualität in jedem Bereich!